Stürmische Zeiten

Stürmische Zeiten

Es sind momentan stürmische Zeiten. Sowohl wettertechnisch als auch sonst. Es passiert gerade wahnsinnig viel. So zumindest habe ich das Gefühl. Es rüttelt die Welt durch. Und ein wenig auch mich.

Der Coronavirus ist nun auch in der Schweiz angekommen (natürlich!) und es kommen täglich Neuigkeiten dazu, wo er sich ausbreitet und wie man sich dagegen schützen kann. Auch ich schaue vermehrt auf Hygiene, wie das wahrscheinlich mittlerweile alle tun. Desinfektionsmittel sind alle komplett ausverkauft und es gibt Lieferprobleme. So zumindest wurde mir gestern mitgeteilt. Schutzmasken haben wir keine Zuhause, man möchte ja auch nicht jeden Panikhype mitmachen. Obwohl – wenn ich gestern zwei hätte kaufen können, hätte ich es getan (auch ausverkauft). So rede ich es mir einfach ein wenig schön :-).  Nichtsdestotrotz berührt es einem. Es macht etwas mit mir. Da man ja auch jeden Tag darüber lesen kann.

Zudem passiert gerade sehr viel in meinem Leben. Zwei wichtige Entscheidungen stehen an und werden in den kommenden Wochen entschieden.

Und jetzt gerade, wo ich diesen Post schreibe, schaue ich in eine sonnige, verschneite Winterlandschaft und weiss doch, dass heute Nachmittag ein Sturm aufkommen wird.

Was heute also A sein kann, ist morgen Z. Verrückt.

Kennst du die Metapher aus Hänsel und Gretel noch – Der Wind, der Wind, das himmlische Kind? Gemeint ist, dass während es vom Himmel her braust und tost es gilt, still zu halten und alle Sinne zu aktivieren. Denn, der Wind, dieses himmlische Kind, versetzt in Wachsamkeit für das Kommende.

Wir haben immer mal wieder stürmische Zeiten. Die Frage dabei ist: Wie gehen wir damit um? Wie gehe ich damit um?

Ich habe gelernt, auf meine Weise den stürmischen Zeiten zu trotzen und lasse mich aktiv treiben. Ich lese, ich bilde mich weiter, ich arbeite, ich tue alle Dinge, die mich vorwärts bringen und gleichzeitig bleibe ich im Flow. Ich lasse mich in der Hektik treiben und nicht verrückt machen. Da ich ein grosses Urvertrauen habe, dass alles so kommen muss, wie es kommen soll weiss ich auch, dass die beiden grossen bevorstehenden Entscheidungen kommen, so wie es mein Universum vorgesehen hat. Ich kann es nur beschränkt beeinflussen, da gewisse Entscheidungen auch nicht in meinen Händen liegen. Und das ist gut so. Denn ich weiss, dass alles immer wieder gut kommt. So wie bei einem Sturm. Er reinigt und bringt Klarheit. Manchmal auch mit beängstigendem Ausmass.

Was machst du in stürmischen Zeiten? Wie gehst du damit um?