Und zum Schluss…3/3

Und zum Schluss…3/3

Zum Schluss der Trilogie wird es philosophisch, manche würde sagen: esoterisch. Aber damit kann ich leben. Denn Esoterik heisst laut Wikipedia: Dem inneren Bereich zugehörig. Wenn das Wort “göttlich” vorkommt, wird es für viele Menschen ein wenig unheimlich. Für mich heisst die eigene Göttlichkeit zu erkennen und zu leben in die ureigene Kraft zu kommen, über sich hinauszuwachsen, sein eigenes Potential voll auszuschöpfen. Es hat nichts mit einer Religion zu tun.

Sogar mein Mann meinte heute Morgen, als ich ihm voller Freude mitteilte, über was ich schreiben will: “Schreib nur “der Plan”, “der göttliche Plan” ist eine Wertung.” Aha.Gut. Einer meiner nächsten Posts wird dann wahrscheinlich über Wertung/Bewertung geschrieben. Aber heute noch nicht. Heute ist der göttliche Plan dran. Und ich freue mich, wenn du ohne Bewertung weiterliest und dir dann am Ende des Posts deine Gedanken machst.

Wenn unsere Ziele mit unserer Vision übereinstimmen, dann entsteht unser ureigener göttlicher Plan. Dann sind wir im Fluss des Lebens. Dann kommt alles so, wie es kommen muss. Und dann ist es auch gut so, wie es kommt. Wenn du jetzt denkst: Und was ist mit denen, die eine unheilbare Krankheit haben? Dann antworte ich dir: Dass sie wahrscheinlich Ziele haben im Leben, aber nicht ihre Vision leben. Oder wenn sie ihre Vision leben, ihre Lebenszeit auf diesem Planeten wahrscheinlich beendet ist. Wir haben alle den Anspruch, über 80 Jahre alt zu werden, aber das muss nicht so sein. Nicht jeder Lebensplan geht so lange.Wie lange meiner geht, weiss ich auch nicht. Aber wenn ich meinen göttlichen Plan lebe, dann spielt das auch keine Rolle. Weil dann lebe ich jeden Tag genauso, wie ich das möchte. Und habe nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, wenn ich dann sterben sollte.

Schon oftmals haben Freunde oder Bekannte nicht verstanden, warum ich handle, wie ich handle. Ich bin jemand, die sehr flexibel auf äussere Umstände reagiert. Ich kann heute etwas anfangen (Weiterbildung, Beruf, ….)  und wenn ich merke, dass es nicht stimmt, dann ziehe ich es nicht mit meinem Willen durch, sondern verlasse mich auf meine Intuition, meine innere Kraft und lasse los im Wissen, dass es nicht sein sollte, dass meine göttliche Ordnung etwas anderes mit mir im Sinn hat. Und ich weiss, dass es noch besser ist als das alte.

Ich lebe gerne schön und lebe auch einen gewissen Luxus, aber es ist mir nicht wichtig. Ich kann Pläne machen und sie wieder verwerfen, wenn ich merke, dass es mir nicht entspricht. Denn ich weiss, dass ich in meinem Leben von “Etwas” geführt werde. Dieses “Etwas” nenne ich den göttlichen Plan. Das ist vor allem sehr befreiend und entlastend. Das heisst nicht, dass ich keine Wut, keinen Schmerz, keine Trauer empfinden kann. Überhaupt nicht. Ich bin ein leidenschaftlicher Mensch. Ich bin lebendig. Ich mache Fehler. Aber ich bleibe in diesen Emotionen nicht mehr lange hängen.

Erst als ich meine Vision erkannte, habe ich begriffen, wieso ich so leicht Dinge in meinem Leben ändern kann. Davor war es vor allem belastend. Denn ich fühlte mich immer ein wenig anders als die anderen. Und so wurde ich auch immer mal wieder angeschaut oder sogar belächelt. Man kämpft ein wenig gegen seine inneren Dämone, ohne zu wissen, warum.

Wenn man nun also Ziele verfolgt ohne seine Vision zu kennen, dann hat man jedes Mal Freude, wenn man seine Ziele erreicht hat, aber die Freude ist oftmals nicht von langer Dauer, es ist nicht anhaltend. Man macht sich wieder neue Ziele. Und so geht das weiter, bis dass man alt ist. Und wenn man dann keine Ziele mehr hat, wird es richtig schwer. Weil einem die Vision fehlt. Diese innere Ruhe, dass alles gut ist, so wie es ist. Wenn man eine Vision hat, hat man keine Angst vor dem Alter. Eben – es ist alles gut.

Eine Visionsreise kann man in jedem Alter machen. Ich finde, dass es dafür nie zu spät ist. Lieber spät glücklich als gar nie. Und mit glücklich meine ich eine tiefe, innere Zufriedenheit, komplett unabhängig von äusseren Umständen.

Wenn du dich für eine Visionsreise interessierst, dann melde dich bei mir. Wenn es genügend Interessenten gibt, kann ich einen Workshop machen. Aber eben – es muss nicht sein. Wenn kein Workshop zustande kommt, dann war es nicht Teil meines göttlichen Plans :-).

Mit dieser Trilogie schliesse ich die Posts im 2019. Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Posts Anstösse geben über dein eigenes Leben. Wenn ja, freut mich das sehr. Ich gehe nun mit meinem Mann für 3 Wochen in unsere wohlverdienten Ferien nach Singapur und Malaysia. Und ich freue mich, wenn du auch im neuen Jahr meine Posts wieder liest.